
Fotografie in den Dolomiten
Der komplette Guide
Die Dolomiten sind ein Traumziel für spektakuläre Bergfotografie. Hier findest du alles – von stillen Bergseen bis zuimposanten Felsgipfeln – und oft überraschend einfach lassen sich selbst entlegene Ecken dieses Gebirges mit relativ wenig Aufwand und Planung erreichen. Ich bin eher der ruhige Outdoor-Typ, mehr von der Fotografie als von der Natur selbst angetrieben, doch dem Reiz, in die Berge zu ziehen und neue Seiten der Dolomiten zu entdecken, kann ich kaum widerstehen.
In die Dolomiten kommen nicht nur Fotografinnen – sie sind im Sommer ein Hotspot für Wandernde und im Winter ein Paradies für Skifahrerinnen. Das sorgt für eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur: Bergstraßen, Seilbahnen und gut markierte Wanderwege erleichtern die Fortbewegung. Dazu gibt es großartige Restaurants und zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, was die Planung spürbar vereinfacht.
Trotzdem wirst du in den Dolomiten für deinen Einsatz belohnt – je mehr Mühe du investierst, abgelegene Orte im besten Licht zu erreichen, desto spannender werden deine Bilder. Die Möglichkeiten sind fast endlos: Du kannst alles fotografieren, vom idyllischen See direkt an der Straße bis zum Aussichtspunkt auf einem hohen Grat mit Blick auf endlose, gezackte Gipfel. Der größte Unterschied für dein Erlebnis ist, wie gut du recherchierst und wie bereit du bist, zu wandern und Neues zu entdecken.
Dieser umfassende Guide zu den Dolomiten sammelt alle Artikel, die ich über die Region geschrieben habe, und hilft dir dabei, deine Fotoreise in die Berge zu planen. Du bekommst Tipps zur Fortbewegung, zur Routenplanung, Empfehlungen für die besten Fotospots und Hinweise, wie du die Fotografie vor Ort angehen kannst.
Reiseführer
Beste Reisezeit für Landschaftsfotografie in den Dolomiten

Die Dolomiten verändern ihr Gesicht mit den Jahreszeiten komplett, und sowohl das Fotoerlebnis als auch die Reiseplanung hängen stark davon ab, wann du unterwegs bist. Ich liebe es, die Dolomiten im Sommer und Herbst zu erkunden, aber auch die anderen Jahreszeiten haben ihren Reiz – in diesem Abschnitt bekommst du einen Eindruck, was dich zu welcher Zeit erwartet.
Sommer (Juni – September)
Juli und August sind die Hochsaison zum Wandern in den Dolomiten, dann sind die meisten Hütten und Wege geöffnet und gut erreichbar. In höheren Lagen kann Anfang Juni noch Schnee liegen – das ist dann nicht ideal für Touren in große Höhen, aber grundsätzlich ist der Sommer die einfachste Zeit zum Erkunden. Allerdings ist es auch die vollste Zeit und du solltest Unterkünfte in abgelegenen Rifugios und an beliebten Spots weit im Voraus reservieren.
Die langen Tage und sehr frühen Sonnenaufgänge bedeuten, dass du trotzdem ruhige Momente mit deiner Kamera erleben kannst, wenn du bereit bist, zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs zu sein. Das Sommerlicht in den Bergen ist wunderschön, und auf den Wiesen findest du überall Wildblumen, die sich toll in deine Bildgestaltung einbauen lassen. Für maximale Zugänglichkeit, traumhafte Sonnenaufgänge und einige der farbenfrohsten Szenen in den Dolomiten empfehle ich, den Sommer zu bevorzugen – auch wenn du sorgfältig planen musst, um den Menschenmassen zu entkommen.
Herbst (Ende September – Anfang November)
Der Herbst ist meine liebste Zeit, um die Dolomiten zu erkunden, denn ich liebe die Farben und die besondere Stimmung, wenn die Jahreszeiten wechseln. Die Organisation kann im Oktober etwas knifflig sein, weil viele Restaurants und Hotels zwischen Sommer- und Wintersaison schließen. Seilbahnen fahren oft nicht mehr, und du musst den Zugang zu hochgelegenen Orten genauer planen. Dafür ist es eine ruhigere Zeit und du kannst atemberaubende Plätze oft ganz für dich allein genießen.
Die Dolomiten sind voller Lärchen, die im Herbst goldgelb leuchten und die Landschaft in unglaubliche Farben tauchen. Herbst ist auch perfekt für morgendlichen Nebel und wechselhaftes Wetter, das selbst mitten am Tag für magisches Licht sorgen kann. Den perfekten Zeitpunkt für die Herbstfärbung zu treffen, ist nicht einfach, aber ich empfehle die mittleren zwei Oktoberwochen – dann hast du die besten Chancen auf goldene Bäume rund um die Bergseen.
Winter (Dezember – April)
Die Dolomiten sind ein beliebtes Skigebiet mit wunderschönen Chalets und Liften, die sich durch die Berge ziehen. Die hervorragende Skistruktur sorgt dafür, dass du dich auch im Winter gut bewegen kannst – auch wenn einige der spannendsten Fotospots dann nicht erreichbar sind. Es gibt Hotels und Restaurants sowie geräumte Straßen, sodass du verschiedene Regionen problemlos erreichen kannst.
Fotografie ist im Winter allerdings anspruchsvoller. Du musst deine Routen genau planen, akzeptieren, dass manche Orte unzugänglich sind, und Geduld mitbringen, wenn du dich durch die verschneite Landschaft bewegst. Die Belohnung ist eine Version der Dolomiten, die nur wenige je fotografieren – und eine atemberaubende, verschneite Bergwelt.
Nebensaison (November und Mai)
Ich reise am liebsten in der Nebensaison, wenn es ruhiger ist, die Landschaft aber genauso fotogen bleibt. Allerdings ist die Nebensaison in den Dolomiten besonders: Viele Betriebe schließen komplett, und die Vor- und Nachteile außerhalb der Hauptsaison halten sich die Waage.
Der November kann in den Dolomiten wunderschön sein, oft mit spannenden Kontrasten aus Herbstfarben und frischem Schnee. Allerdings verpasst du die Hochphase der Herbstfärbung, und hochgelegene Orte (wie die Drei Zinnen) sind dann meist gar nicht zugänglich. Die Organisation ist auch schwieriger, da viele Hotels und Restaurants geschlossen haben und die meisten Seilbahnen zwischen den Saisons nicht fahren.
Der Mai ist ein ruhiger Monat, in dem der Schnee gerade genug geschmolzen ist, um die Skisaison zu beenden, aber noch nicht so weit, dass man zwischen den Gipfeln wandern könnte. Es kann eine sehr friedliche Zeit sein, um die Dolomiten zu besuchen, und die leichter erreichbaren Orte hast du oft für dich allein – allerdings sind die Möglichkeiten für Fotografie und Unterkunft stark eingeschränkt.
Beste Reisezeit für die Dolomiten
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Dolomiten
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So kommst du in den Dolomiten zu den besten Fotospots

Die Dolomiten zu erkunden ist ein echtes Abenteuer, aber du brauchst verschiedene Verkehrsmittel, um die schönsten Ecken zu erreichen. Manche Spots erreichst du bequem mit dem Auto, aber die eindrucksvollsten Orte verlangen oft eine Wanderung oder eine Fahrt mit der Seilbahn tief hinein ins Gebirge. Für das beste Licht musst du diese Möglichkeiten oft geschickt kombinieren.
Autofahren in den Dolomiten
Ein eigenes Auto ist der Schlüssel, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. In Italien ist es unkompliziert und relativ günstig, einen Mietwagen zu bekommen. Am einfachsten mietest du ein Auto direkt an einem der nahegelegenen Flughäfen (Venedig, Verona oder Innsbruck) und fährst von dort in die Dolomiten – vor Ort gibt es weniger Mietwagenoptionen.
Die Straßen sind gut gepflegt und meist breit genug für Gegenverkehr. Es gibt viele steile Abschnitte und Serpentinen, aber die Straßen sind gut gebaut und an den steilsten Stellen mit Leitplanken gesichert. Es sind viele Radfahrer*innen und andere Verkehrsteilnehmende unterwegs, also Vorsicht – aber insgesamt ist Autofahren in den Dolomiten entspannt und macht Spaß.
In der Hochsaison sind manche Straßen gesperrt, und zu beliebten Spots musst du eventuell auf Shuttlebusse umsteigen. Im Winter brauchst du Winterreifen und Schneeketten, um überall hinzukommen. Am einfachsten ist das Autofahren im Frühling und Herbst, aber mit etwas Planung sind die Dolomiten das ganze Jahr über gut mit dem Auto zu bereisen.
Seilbahnen
Viele Orte, die du mit der Seilbahn erreichst, kannst du auch erwandern – aber Seilbahnen sind eine fantastische Möglichkeit, Kraft zu sparen und schnell an hochgelegene Spots zu gelangen. Sie fahren meist nur tagsüber, sind oft recht teuer (manchmal bis zu 50 Euro für Hin- und Rückfahrt), und viele Seilbahnen haben in der Nebensaison geschlossen. Ich plane Seilbahnen immer in meine Wanderungen ein, um effizient abgelegene Landschaften zu erreichen – oft nehme ich die Bahn nach oben und wandere nach Sonnenuntergang ins Tal zurück.
Wandern
Die Dolomiten sind ein Paradies für Wandernde, und das dichte Wegenetz bringt dich tief hinein in die Berge zu abgelegenen und außergewöhnlichen Orten. Du kannst campen, in Rifugios übernachten oder auf kürzeren Wegen wunderschöne, wenig besuchte Plätze entdecken. Wenn du eine Tageswanderung planst, solltest du im Sommer sehr früh starten, um zum Sonnenaufgang am Spot zu sein.
Falls du keine*r erfahrene*r Wanderer*in bist, achte besonders auf die Höhenmeter – die sind oft entscheidender als die Distanz. Gute Wanderschuhe, Stirnlampe, Kleidung im Zwiebelprinzip, ausreichend Wasser und Proviant sind Pflicht. Bedenke auch, dass Wandern in der Höhe anstrengender ist und du mehr Wasser brauchst. Manche Touren führen über „Via Ferratas“ – das sind gesicherte Klettersteige, die technisches Know-how und spezielle Ausrüstung erfordern. Diese solltest du nur mit Erfahrung und der richtigen Ausrüstung angehen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Es gibt ein gut ausgebautes Busnetz in den Dolomiten, und du kannst die Region auch ohne eigenes Auto erkunden. Viele Busse halten an Wanderparkplätzen, und mit einer Kombination aus Bus, Seilbahn und Wanderung erreichst du die meisten Ziele in den Dolomiten.
Die größte Einschränkung bei öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Timing – es ist schwierig, ohne Auto zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am Spot zu sein. Für Mehrtagestouren abseits der Straßen oder wenn du viele Rifugios zwischen den Gipfeln besuchen willst, kann der Bus aber die beste Option sein.
Für Fotografie-Einsteiger*innen ist ein Mietwagen in den Dolomiten meist am praktischsten, aber die öffentlichen Verkehrsmittel sind ideal, wenn du Fotografie mit einem größeren Outdoor-Abenteuer verbinden möchtest.
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Fotoreise Dolomiten planen

Mein wichtigster Tipp für alle, die eine Fotoreise in die Dolomiten planen: Halte deinen Zeitplan flexibel, damit du auf die Bedingungen vor Ort reagieren kannst. Es hilft, die Gegend zu recherchieren und zu überlegen, welche Orte du besuchen möchtest, aber mit weniger festen Terminen im Plan kommst du besser mit dem Bergwetter klar. Hier ein Überblick, wie du eine flexible Route gestaltest – mehr dazu im verlinkten Artikel.
Reisedauer
Für deine erste Dolomitenreise empfehle ich, das Gebiet in Ost und West aufzuteilen, mit Unterkünften rund um Cortina d’Ampezzo im Osten und im Grödnertal im Westen. Wenn du dich auf zwei Standorte beschränkst, kannst du jeden Tag nach Wetterlage planen und den passenden Spot für die jeweiligen Bedingungen wählen. Zu viele verschiedene Unterkünfte können dich an einen Ort binden, auch wenn das Wetter dort nicht mitspielt.
Mindestens sechs volle Tage solltest du für die Dolomiten einplanen – mit zehn oder mehr Tagen kannst du noch mehr aus deiner Reise herausholen. Teile die Zeit gleichmäßig auf Ost und West auf, beide Seiten haben ihren besonderen Reiz. Der Osten bietet mehr hochalpine Gipfel und anspruchsvollere Wanderungen, der Westen eher ruhige Alpentäler und weite Wiesen.
Locations recherchieren
Für einen flexiblen Zeitplan musst du deine Fotomöglichkeiten gut kennen. Am besten startest du jeden Tag mit einer Liste möglicher Ziele und weißt, wie sie sich bei verschiedenen Bedingungen eignen. So kannst du jeden Tag spontan nach Wetterlage entscheiden.
Bei der Recherche zu Fotospots solltest du auf die Tageszeit (ist es ein Sonnenaufgangs-, Sonnenuntergangs- oder Tageslichtspot?) und die Wanderung (wie anspruchsvoll ist sie, wie viel Planung ist nötig?) achten. Bergfotografie ist oft komplexer als andere Landschaftsarten, daher ist es wichtig zu wissen, wie du jeden Spot erreichst und welches Wetter und Timing dazu passt.
Wetterprognosen
Wenn ich in den Dolomiten unterwegs bin, checke ich regelmäßig die mittelfristigen und kurzfristigen Wettervorhersagen, um meine Tage zu planen. Längere Vorhersagen helfen bei größeren Unternehmungen – zum Beispiel suchst du für Astrofotografie an den Drei Zinnen die klarsten Nächte. Kurzfristige Prognosen helfen bei flexiblen Tagen, etwa für längere Wanderungen bei Trockenheit oder für Fotos von Laub und Seen bei bewölktem Himmel.
Die besten Prognosen findest du oft bei lokalen Anbietern, es gibt aber auch Websites, die sich auf das spezielle Bergwetter konzentrieren. Ich nutze zum Beispiel die App „Clear Outside“, die die Wolken in drei Höhenlagen anzeigt – das ist super, um die Wolkendecke zwischen den Gipfeln einzuschätzen.
Tagesstruktur
Ich habe festgestellt, dass Fotoreisen erfolgreicher sind, wenn ich mir eine gute Tagesstruktur überlege, die zu Licht und Bedingungen passt. Ich halte mich nicht immer strikt daran, aber ein grober Plan hilft, Energie zu sparen und eine Balance zwischen bekannten Spots und neuen Entdeckungen zu finden.
Die richtige Tagesstruktur hängt davon ab, wann du reist – hier ein Beispiel, wie du einen Tag Dolomiten-Fotografie aufteilen kannst:
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Sonnenaufgang. Die Dolomiten bieten viele grandiose Sonnenaufgangs-Spots – das sollte Priorität haben, wenn das Wetter klar ist. Sei mindestens 90 Minuten vorher vor Ort, um die satten Farben der Dämmerung einzufangen.
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Nach-Sonnenaufgang-Shooting. Jetzt kannst du einen anderen Spot besuchen, Energie tanken und das Morgenlicht ausnutzen. Oder du bleibst am Sonnenaufgangsort und erkundest ihn ausführlicher.
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Mittag. Im Sommer mit langen Tagen ist es wichtig, zu pausieren und Energie für die frühen und späten Einsätze zu sparen. Ich gehe dann oft zurück zur Unterkunft oder suche mir einen ruhigen Platz. Im Winter mit kurzen Tagen kannst du direkt zum Nachmittagsshooting übergehen.
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Nachmittag. Die beste Zeit, um neue Orte zu erkunden. Du kannst tolle Aufnahmen machen, vor allem bei aufgelockerter Bewölkung und Lichtstrahlen. Auch wenn das Licht nicht perfekt ist, lohnt es sich, neue Spots für künftige Sonnenauf- oder -untergänge zu suchen.
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Sonnenuntergang. Plane, mindestens eine Stunde vorher am Spot zu sein, um eine gute Komposition zu finden und das tiefe Licht auszunutzen. Ich liebe auch die 90 Minuten Dämmerung nach Sonnenuntergang und bleibe oft bis in die Dunkelheit draußen.
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Fotoguide
Landschaftsfotografie in den Dolomiten

Fotografie in den Dolomiten kann fordernder und gleichzeitig lohnender sein als an vielen anderen Orten, und du brauchst vielleicht einen anderen Ansatz, um diese Berge einzufangen, als bei anderen Reisezielen. Eine erfolgreiche Fotoreise in die Dolomiten bedeutet nicht nur zu wissen, wo man hingeht, sondern auch das Klima und die Landschaft zu verstehen, um aus jedem Tag das Beste zu machen. In diesem Abschnitt findest du einige meiner besten Tipps zur Fotografie in den Dolomiten – noch mehr gibt’s im verlinkten Artikel.
Sei flexibel und lass dich vom Wetter leiten. Jeden Spot bei unterschiedlichen Bedingungen zum Funktionieren zu bringen, ist eine der besten Möglichkeiten, als Fotograf*in zu wachsen – und es ist wichtig, zu lernen, sich vor Ort anzupassen. Die extremen Höhen und das wechselhafte Klima der Dolomiten machen es aber besonders wichtig, den Spot nach den Bedingungen auszuwählen, um die besten Fotos zu bekommen. Meide hohe Lagen bei Bewölkung, suche ruhiges Wetter für Bergseen, nutze klare Nächte für Astrofotografie und plane größere Wanderungen um schwierige Bedingungen herum.
Plane jede Tour sorgfältig. Die Dolomiten sind zwar leicht zu erkunden, aber du kannst nicht immer einfach zum Spot fahren und sofort loslegen. Viele der besten Orte erfordern eine Wanderung, Seilbahnen haben Tages- und Saisonzeiten, und zu Stoßzeiten gibt es Straßensperrungen. Auch wenn du es gewohnt bist, Fotospots zu recherchieren und zu planen, wann du wo sein willst, brauchst du in den Dolomiten oft noch mehr Vorbereitung, damit du jeden Spot zur richtigen Zeit erreichst.
Suche nach originellen Locations. Es gibt viele ikonische Fotospots in den Dolomiten, und du kannst deine Reise um bekannte Orte herum planen, die sich leicht recherchieren lassen. Aber das wechselhafte Wetter und die enorme landschaftliche Vielfalt bieten dir viele Möglichkeiten für originelle Kompositionen und ungewöhnliche Fotospots. Plane unbedingt Zeit ein, um neue Motive zu suchen und zu erkunden.
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Fotospots in den Dolomiten

Fotograf*innen, Wandernde und Alpinist*innen haben die Dolomiten bis ins Detail erkundet, und es gibt unzählige etablierte Locations und fantastische Plätze für Naturfotografie. Die Dolomiten vereinen dramatische Landschaften mit guter Erreichbarkeit, und viele ihrer Fotospots sind zu Recht berühmt.
Leider sorgt der Ruhm dieser Orte dafür, dass es dort oft voll ist – wir sollten uns unseres Einflusses auf die Landschaft bewusst sein und sie schützen. Beliebte Aussichtspunkte sind manchmal schon in den frühen Morgenstunden belebt, und die friedliche Stimmung der veröffentlichten Fotos täuscht oft über das Gewusel vor Ort hinweg.
Mit etwas Planung kannst du aber selbst die bekanntesten Spots im besten Licht fotografieren. Zum Sonnenaufgang (vor allem im Sommer, wenn er sehr früh ist), am späten Nachmittag oder aus weniger offensichtlichen Blickwinkeln hast du oft mehr Ruhe zum Fotografieren abseits der Massen.
Online findest du viele Infos zu Fotospots in den Dolomiten – ich habe einen detaillierten Guide zu meinen Favoriten zusammengestellt. Er geht über einfache Empfehlungen hinaus und gibt Tipps zu Timing, Zugang und Umweltschutz an jedem Spot. Diese Orte sind der perfekte Ausgangspunkt für deine Dolomiten-Fotoreise und helfen dir, gezielt zu planen, wo du deine Zeit verbringen willst.
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Wenn du noch tiefer in die Recherche einsteigen möchtest, habe ich außerdem eine Reihe kostenloser Guides zu einigen dieser Orte erstellt. Sie enthalten mehr Fotos, Tipps zum Fotografieren und Reisetipps für deine Planung. Die vollständige Sammlung findest du unten.
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Dolomiten
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Mehr als 60 Dolomiten-Fotolocations inklusive detaillierter Tipps zum Fotografieren der Landschaft
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